Ungesundes Wohnen ?


Wir helfen Ihnen: Beratung ! Innenraumhygienische Inspektion ! 80 - 90 % ihrer Zeit verbringt die Mehrzahl der Menschen in geschlossenen Räumen. Rund um die Uhr sind wir somit im Wohn- und Arbeitsbereich z.T. langfristigen Einwirkungen von chemischen, physikalischen und biologischen Belastungen ausgesetzt. Begünstigt durch Bedingungen wie z.B. geringer Luftaustausch aufgrund hermetisch schließender Fenster oder feuchter Wände kann ein Klima geschaffen werden, welches das Wachstum von Schimmelpilzen in hohem Maße fördert. Baumaterial (beispielsweise Holz, Isolierschäume, Mineralfasern) und Einrichtungs-gegenstände (wie Teppiche, Möbel, Textilien) können die Innenraumluft erheblich mit den unterschiedlichsten Schadstoffen befrachten. Als Beispiel: Etwa 20 000 allergieauslösende Stoffe sind bis heute bekannt geworden. Viele Personen, besonders Kinder, können selbst auf geringste Konzentrationen reagieren, was zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führt. Manche Krankheiten, mitunter als psychosomatisch oder nicht therapierbar abgetan, finden ihre Ursache in diesen häufig jahrelangen Einwirkungen. Oft kann es sein, daß die normalen ärztlichen und labormedizinischen Untersuchungen keine Klärung der Ursache bringen. Beschwerden äußern sich in unspezifischen Krankheitsbildern und diffusen Symptomen wie:

Die Wirkungszusammenhänge bzw. Struktur-Wirkungsbeziehungen sind ausgesprochen schwer zu erkennen, zum Teil sind Kombinationswirkungen in ihrer Komplexizität überhaupt noch nicht erforscht. Aufgrund des nicht vorhersagbaren Reaktionsmusters von schädlichen Einwirkungen sowohl als Einzelbelastung als auch in Kombination, ist eine Festlegung von Grenzwerten nahezu unmöglich, bezüglich der krebserregenden Substanzen sogar unsinnig. Von großer Bedeutung ist die Bildung von sogenannten Metaboliten, d.h. den Abbauprodukten von Stoffen, die wiederum ein vollkommen anderes, vielleicht sogar gravierenderes Reaktionsmuster hervorrufen können als die Ausgangsstoffe. Von vielen Umweltchemikalien ist die Kinetik, d. h. die Verstoffwechselung im Körper nicht bekannt, so daß auch die Metaboliten nicht benannt werden können. Grundsätzlich gilt das Gebot der Minimierung jeglicher Umweltbelastungen, da viele Stoffe und auch deren Abbauprodukte z. B. karzinogen (krebserzeugend), mutagen (erbgutschädigend) oder teratogen (fruchtschädigend) wirken können.


Mögliche Giftquellen Schadstoffe
Teppichböden Rückenbeschichtung: Formaldehyd, PCP, PCB, aromatische Amide
Kleber: Lösungsmittel
Flor: Pyrethroide (Mottenschutz)
Parkett und PVC Parkettversiegelung (Kunststoff-Lacke): Isocyanate, Lösungsmittel, Formaldehyd PVC-Böden: Weichmacher- Phthalate
Farben und Lacke Lösungsmittel (Toluol, Xylol, Testbenzine) und schwermetallhaltige Pigmente. (Besonders in Alkydharz und Nitrolacken)
Tapeten Vinyltapete, PVC-Schaumtapeten: Siehe PVC, Formaldehyd
Spanplatten: Regale,
Innenausbau
Formaldehyd, ein stechend riechendes Gas; Schlechter Formaldehyd-Ersatz: Isocyanate
Holz:Möbel, Böden und Wände Holzschutzmittelwirkstoffe: Lindan, PCP aber auch andere Biozide (z.B. Pyrethroide)
Kleber Die meisten Kleber enthalten giftige Lösungsmittel (siehe Farben). Formaldehyd aus Kunstharz-Klebern
Sitzgarnituren und Matratzen Brandschutz-Ausrüstungen von Polstermöbeln und Matratzen mit Antimon. PCP und andere Biozide in Lederwaren, Latex-Matratzen. Formaldehyd in den Bezügen
Lampen Leuchtstoffstarter, die bis 1983 gebaut wurden, können giftiges PCB enthalten, Röhren enthalten immer noch Quecksilber. Halogenleuchten senden UV-Strahlen aus


Bestimmung von Innenraumschadstoffen

Was ist zu tun ?
Beim Verdacht auf wohnumfeldbedingte Erkrankungen kann die erforderliche medizinische Therapie nur erfolgreich sein, wenn der oder die Verursacher der Beschwerden bekannt ist. Vertrauen Sie den Erfahrungen, die unsere Fachkräfte aus Labor und Ingenieurbüro mitbringen, um die Ursachen zu ermitteln. Viele Innenraumschadstoffe sind flüchtig. Daher ist es erforderlich:



Wir helfen Ihnen weiter!
Nach einer ersten ausführlichen Beratung können die Materialien im Labor auf der Grundlage von DIN- und VDI-Verfahren analysiert und bewertet werden. In einem Gutachten werden die Ergebnisse bewertet und Maßnahmen empfohlen wie Gefährdung zu beseitigen, oder zumindest das Risiko einer Beeinträchtigung zu minimieren ist. Im Weiteren kann das Gutachten Grundlage für eine therapeutische Maßnahme sein. Wir untersuchen:

Umweltchemikalien Kritische Fasern Physikalische Stressoren Biologische Parameter Referenzen:
Wir sind Mitglied in der AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e.V.). Die AGÖF wurde 1980 gegründet und ist bundesweit mit 64 Instituten vertreten. Der kontinuierliche, interdisziplinäre Informationsaustausch zwischen den einzelnen Einrichtungen ermöglicht es aus einem riesigen Fundus von Erfahrungen zu schöpfen, eine in dieser Form einmalige, fachübergreifende Perspektive. Qualifikation und Qualitätssicherung:

Die Beratung Betroffener, die Innenraumhygienische Inspektion einschließlich Probenahme, die Beurteilung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen erfolgt ausschließlich durch erfahrenes und hochqualifiziertes Personal. Es handelt sich hierbei um promovierte Dipl. Chemiker, Dipl. Biologen und um Dipl. Ingenieure. Wir arbeiten nach dem anerkannt hohen Qualitätsstandard der AGÖF. So wird z. B. die Probenahme nach anerkannten Verfahren vorgenommen und die Analysen werden durch Ringversuche abgesichert.

Bewertungskriterien:
Eine Einordnung und Bewertung der Untersuchungsergebnisse erfolgt anhand derzeit gültiger Orientierungs-, Grenz-, und Richtwerte sowie neuester Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung.

Unser Ziel: Gesundes Wohnen

Durch Beseitigung und Vermeidung der Ursachen von Erkrankungen. Bei der Konkretisierung möglicher Belastungen versuchen wir unnötige, kostenintensive Analysen zu vermeiden.

Wichtiger Hinweis : Für Ihre konkreten Fragen auch bezüglich Kosten und Kostenübernahme durch Krankenkassen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihren Anruf: 04221 - 14452